Tagebuch April

Die ersten jungen Salate sind da!

Nach und nach pflanzen wir die Tomaten…

Im Freiland wird fortlaufend fleißig gehackt und gejätet und sehr viel gegossen – die Maisonne macht uns Freude – aber auch viel Arbeit…

Der Lauch ist in der Erde – juhu! Und auch viele Kohlpflanzen!

       

Unsere neuen Nachbarn – Ihr könnt sie auf dem Weg zum Acker hoch nicht verfehlen – sind vier junge Schafe, die nun fleißig das Gras auf den Wiesen abknabbern. Es ist eine Freude, sie hier zu haben. Das Bild oben soll als Vorgeschmack dienen…

Zu unserer bisherigen Dreiergruppe von Laufenten ist noch ein Päärchen dazugekommen: die Gruppe ist nun also fünfköpfig und sie scheinen sich alle gut zu verstehen und glücklich zu sein – wir sind es auf alle Fälle: es ist ein Vergnügen, gemeinsam mit ihnen auf dem Acker zu sein und zu beobachten, wie sie die Schnecken suchen und sichtbar genießen.

Im Gewächshaus gab es einen unliebsamen Gast: wahrscheinlich war es ein Bisam, der auf den Tischen dort sein Unwesen getrieben hat. Nun müssen wir manches nochmal aussäen: vor allem Mais und Gurken.

Stefan hat mit dem Trecker die Reihen gehäufelt, was das übrige Hacken sehr erleichtert.

Und die Zwiebeln sind fürs Erste vom Unkraut befreit.

Das der kürzere Bericht der letzten Wochen:

Wir freuen uns auf Euch im Abholcafè, das an diesem Freitag startet und auch auf Eure Besuche beim Pfingstcamp vom 19. – 21.Mai, auf das wir auch schon sehr gespannt sind.

 

Alice

8. Mai 2018

 

Tagebuch März/April

Was im März und April geschah…

Wieder sind Wochen vergangen, in denen viel passiert ist und Ihr zahlreich dabei ward!
Wie schön das ist… Danke Euch!

Das Gewächshaus wurde Ende März noch aufgebaut mit vielen von Euch und nun wohnen darin die ersten Sätze Salat und Kohlrabi. Mit der Sonne wächst nun alles so, wie es uns Freude macht!

                    

Bodenvorbereitung:
Stefan und Ulf haben an dem einzig dafür geeigneten Tag im April unseren Boden wunderbar vorbereitet. Hübsche Dämme wurden gezogen und mit Eurer Hilfe wurden sie dann feinkrümelig geharkt und mit Gemüsesaaten eingesät.

So liegen bereits in der Erde: Radieschen, Spinat, Rote Beete, Pastinaken und Petersilienwurzel.

Zwiebeln und Bohnen:
In einer schönen Zwiebelaktion haben wir 40 Kilo (!) Steckzwiebeln in den Boden bekommen.
Sie strecken schon ihre grünen Fühler heraus.

Die dicken Bohnen schauen schon verstohlen aus dem sich erwärmenden Boden, und auch die Zuckererbsen (oh, wie lieb ich sie) sind schon kleine Pflanzenkinder.

Unsere zwei ersten Laufis sind da!
Die indischen Laufenten sollen uns als neues Modell helfen, die Schnecken einzudämmen, denen unser Salat insbesondere auch sehr gut zu schmecken schien. Schneckenkorn wollen wir gänzlich absetzen. [Schneckenkorn nebenbei zu benutzen, wäre für unsere Enten auch tödlich].
Mal schauen: es scheint ein eher Schneckenarmes Jahr zu werden….

Sebastian hat unseren Laufenten ein hübsches Heim gebaut und sie laufen nun bereits – nach einigen eher schüchternen Tagen der Eingewöhnung – frei auf dem Acker herum. Jeden Tag wagen sie sich ein bisschen weiter auf Erkundungstour. Auch haben sie jetzt ein chiques Swimmingpool hinter dem Gewächshaus, das sie bereits erobert haben.

Momentan muss man noch über den Zaun klettern, der immer aufrecht stehen muss – wir basteln an einer anderen Lösung: ein Tor wird bald eingebaut.

Mitmachwochenende „Säen und Pflanzen“:


                

Unter genauer Beobachtung der Laufenten wurden die Dämme zum Pflanzen und Säen vorbereitet. Der gepflanzte Kohl und Salat steht gut auf dem Acker und die Sämereien freuen sich auf Sonne und den nächsten Regen…
Im großen Gewächshaus sind die Schnüre für die Sommerfrüchte [Tomaten, Paprika, Gurken] gespannt und im Abholraum wurde begonnen, zu weißeln.
Des Weiteren wurden die ersten Kulturen gehackt und die Zwiebeln, die durch die vorwitzigen Vögel aus der Erde gepickt wurden, wurden wieder zurückgesteckt.

Vielen Dank für Eure großartige Hilfe!!!!

 

Abholcafé
Ab 11. Mai soll es wieder freitags nachmittags ein Abholcafé geben. Rita und Anet wollen es wieder ins Leben rufen. Darauf freuen wir uns schon alle! Es wird kurz vorher dazu noch eine Information an Euch verschickt.

Die Vorbereitungen für das Pfingstcamp sind angelaufen und wir freuen uns schon jetzt auf schöne gemeinsame Tage. Die Einladung dafür ist auf den Weg gebracht und erreicht Euch diese Tage…

Herzliche vorsommerliche Grüße,

Alice

20. April 2018

 

Tagebuch Februar und Anfang März

so soll’s wieder werden …


Was im Februar und den ersten beiden Wochen im März geschah:

In den sehr kalten Tagen und Nächten war es auch bei uns ruhig.

Im Haus habe ich Aussaaten gemacht: Tomaten, Paprika, Fenchel und Staudensellerie sowie ein paar essbare Blüten, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Spitzkohl und Auberginen.

Im Freiland wurden die Salate und der Porree schützend abgedeckt. Alles hat bisher den Frost bis minus 11 Grad hier gut überstanden.

Im Lager haben wir alles in Tüchern und Decken gepackt und bei minus 4 Grad auch nachts einen kleinen Heizstrahler laufen lassen: so hat alles gut überlebt, bis auf die Kartoffeln: hier ist die unterste Schicht leider erfroren. So haben wir gleich neue Kartoffeln bestellt.

Anfang März ist Katharina bei uns zum Gartenteam dazu gestoßen. Seither wurde viel schöne Energie in Aufräumarbeiten gesteckt und nun planen wir gemeinsam das beginnende Gartenjahr im Detail.

Die Geräte sind alle geschärft und warten auf ihren Einsatz im aufgeräumten Geräteschuppen.

Wir haben die Dämme, die wir aus dem Herbst noch frei hatten schön für die Aussaaten vorbereitet und mit schwarzer Folie zugedeckt, damit sich der Boden für die Aussaat erwärmen kann: unter der Folie hat sich der Frost bereits verzogen, während er im übrigen Land noch bei 25cm Tiefe anzutreffen ist. Auch ist der Boden noch sehr hart, so dass wir ihn leider nicht maschinell bearbeiten können.

In den abgetrockneten wärmeren Dämmen haben wir bereits erste Möhren, Erbsen, Radieschen und dicke Bohnen gesät: die dürfen sich jetzt unter schützendem Vlies entfalten!

Für die Bodenbearbeitung am oberen Ende des Ackers wurde der Zaun entfernt. Im Laufe des März, bei passendem Boden wird der obere Acker gepflügt und der untere Acker mit einer Kreiselegge bearbeitet sowie mit einem kleinen Trekker die Dämme gezogen.

Dann kann endlich das große Gewächshaus wieder aufgebaut werden!
[Eine Einladung an Euch zum Helfen erfolgt dann per mail]
Dort können dann die nächsten dringenden Aussaaten ausgebracht werden: Spinat, noch mehr Möhren, Zwiebeln und Steckzwiebeln.

Steckzwiebeln stechen ist auch eine schöne Märzarbeit, für die wir Euch dann auch gerne einladen werden.

Feldsalat steht noch immer auf dem Stück, wo das beschädigte Gewächshaus war. Holt ihn Euch – er ist superlecker!!!

Wir freuen uns auf wärmere, hellere Tage und über Euren Besuch in den schönen Jahreszeiten, die nun kommen!

Herzlich,

Alice

Und hier die Anbauliste für dieses Gartenjahr:


zum Vergrößern bitte einmal aufs Foto draufklicken

16. März 2018

 

Tagebuch Januar/Februar


GROSSES BILD GEWÜNSCHT? BITTE DRAUFKLICKEN!

Was im Januar geschah:

Die Anbauplanung für 2018/19 wurde abgeschlossen. Der gesamte Saatgutbedarf für 2018 und 2019 wurde bestellt: Jungpflanzen von der Lebenshilfe im Begatal.

Der Sturm hat uns heimgesucht: Die Sturmschäden am kleinen Gewächshaus wurden behoben und das große Gewächshaus, das leider sehr gelitten hat, wurde aufgeräumt, da es jetzt „frei“ steht und keinen Schutz mehr bietet.

Die ersten Aussaaten haben begonnen: Voranzucht von Fenchel, Kohlrabi, Salaten und Schnittlauch. Das bedeutet immer ein Risiko im Januar und Februar… rein theoretisch kann das klappen, aber unser schwererwärmbarer Boden braucht oft im Frühjahr zwei Wochen länger als leichtere Böden in ähnlichen Lagen…. Wir hoffen sehr, dass es klappt.

Der Abholraum wurde vorbereitet: das Gemüse wird alle zwei bis drei Wochen nun von Meiwes geholt: Pastinaken, Möhren, Petersilienwurzel

Das Gemüsefeld wurde am einzigen dafür geeigneten Tag Mitte Januar gegen Mäuse gegrubbert – Glück gehabt!

Wir haben den Kompost mit Mist und Stroh abgedeckt.

Und im Februar:

Vor den ersten strengen Frösten wurden die Salate im großen Gewächshaus, das ja nun keinen Folienschutz mehr hat, abgedeckt.

Die Voranzucht wurde aufgestockt:

Fenchel, Kohlrabi, früher Porree, früher Blumenkohl, Salate, Panika, Auberginen, Chillis).
Und im Freiland: Möhren und dicke Bohnen.
Im Gewächshaus beginnt die Anzucht mit Bohnen und Radieschen.
Sobald es frostfrei ist, gerne auch mit Euch!

Für das große Gewächshaus haben wir eine Folie bestellt. Das Neu-Eindecken des Tunnels wird dann, sobald es frostfrei ist, stattfinden. Gerne mit Eurer Mithilfe.

Vielleicht habt Ihr Lust, wieder eine Arbeitsgruppe „Gewächshäuser“ ins Leben zu rufen. Dort könnten auch Patenschaften für Südfrüchte [Tomaten, Paprikas und Co.] in den Sommermonaten übernommen werden.

Außerdem möchten wir Euch noch einmal auf das Benefiz-Dinner am Sa 17.3. hinweisen. Ihr könnt für einen guten Zweck essen, denn alle Einnahmen fließen in die Bildungsarbeit der SoLaWi Dalborn! Julia, Frauke und Team werden Euch kulinarisch verwöhnen.

Weitere Infos und Anmeldung: http://www.solawi-dalborn.org/Veranstaltung/benefiz-dinner-fruehlingserwachen/?instance_id=5350

 

19. Februar 2018

 

Gärtnerinnentagebuch 25. September

Der bunte Herbst ist da – die Ernte schreitet voran, wenn auch noch auf dem Acker zahlreiches Gemüse wartet. Leuchtende orangefarbene Sonnen – die Hokaidokürbisse, erste Kartoffeln und Zwiebeln liegen in der Abholung. Auch Rote, Goldgelbe und Melierte Bete, Sellerie, Mangold, Steckrüben, Salat, Lauch, Mohrrüben, Weiß-, Wirsing- und Rotkohl zählen zu unserem reichen Angebot.

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Die Erdäpfelernte ist an ganz besonders schönen Tagen über die Bühne gegangen. In den beiden Anfangsjahren unserer SoLawi hatten wir mit den Kaltblutpferden von Chris und Florian geackert. Jetzt holte Bauer Ulf mit seinem Treckerchen die Knollen aus dem Boden. Willi hatte den Roder vorher entsprechend umgebaut, viele Hände wühlten in der Erde (es hätten noch mehr sein können!) – herzlichen Dank dafür! An den späten, sonnigen Nachmittagen erfreuten wir uns auf dem Acker an Kaffee, Saft und Zwetschgenkuchen mit Sahne – ein Bild wie vor hundert Jahren – einfach wunderbar! Die nächsten Ernteaktionen solltest du dir, liebe(r) Leser(-in) nicht entgehen lassen.

Unser Versuch mit alten, bunten Möhrensorten war nicht so vielversprechend wie erhofft, die lustigen Rüben litten an der Trockenheit im Frühsommer und waren nicht so zart wie erwartet. Auch in diesem Jahr müssen wir uns damit zufrieden geben, was uns die Rehe in ihrer unermesslichen Güte vom Zuckermais übrig gelassen haben…..

Auf dem ehemaligen Blühstreifen, auf dem uns im Sommer die bunten Blumen und frischen Kräuter erfreuten, wächst jetzt kräftig das „Landsberger Gemenge“, eine Mischung aus Gräsern und Leguminosen. Andere Flächen werden mit Spinat, Feldsalat oder aber mit Roggen als Gründüngung eingesät, nichts soll brach liegen bleiben, wir wollen unser Land vor Erosion schützen und den Boden verbessern. Auf dem Acker und am Folientunnel leuchten bunte Sonnenblumen, dunkelrote Malven und andere Schönheiten und begrüßen uns jeden Tag auf’s Neue.

Großartige Arbeit über zwei Monate leistete unser Praktikant Kevin, der in Berlin Agrarwissenschaften studiert. Unterstützt wurden wir auch von Miriam aus Witzenhausen und so manch anderem Freiwilligen. Wir wünschen uns noch mehr Mithilfe von den Mitgliedern, sonst ist die Arbeit nicht zu schaffen. Das ist ein wichtiges Thema für die Vereinsversammlungen der kommenden Monate.

Unsere Gemüseabholung ist vorübergehend in die Remise verlegt worden, Willi, Alexander, Siegfried, Herrmann, Stefan und ein paar andere kluge Köpfe mit starken Muskeln bauen uns gerade an den Wochenenden ein neues, gut isoliertes, mäusesicheres Winterlager im alten Kuhstall. Auch dafür wird noch Unterstützung gesucht. Der Spaßfaktor kommt garantiert nicht zu kurz!

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Alice und Karen

2. Oktober 2015

 

Gärtnerinnentagebuch Juli

Eine reichhaltige Ernte beschäftigt uns in diesen Tagen:
Fenchel, Kohlrabi, 3 Sorten junge Bohnen, Zucchini, Salate, zarter Spitzkohl in rot und weiß, Rote Bete in drei verschiedenen Variationen, durch Vereinzeln winzige Möhrchen, Mangold, die ersten Tomaten, Basilikum und Bohnenkraut…..

mg-web
Die wochenlange Trockenheit bis Anfang des Monats brachte uns in Schwierigkeiten, wir haben die Pflänzchen bis in den tiefen Abend hinein gegossen, soweit es uns möglich war. Die Mitgliederversammlung hat dann beschlossen, eine Tröpfchenbewässerung als Erweiterung unserer Anlage anzuschaffen. Kaum war diese eingetroffen, kam der lang ersehnte Regen zurück. Auch gut!

Willi lieferte uns 10 riesen Wassertanks als Vorrats- und Jauchebehälter. Rebecca setzte gleich 1000 l Holunder an, der die Mäuse auf dem Acker vertreiben soll. Mit Piet zusammen wurde von ihr Brennesseljauche zur Stärkung unserer Pflanzen ausgebracht und mit dem Geräteträger (GT), unserem kleinen, bunten Schlepper konnten verschiedene Pflegearbeiten durchgeführt werden. Alice setzte Pferdedame Bessi für Ackerarbeiten ein, Karen ließ ihre Seele in Südengland/Cornwall baumeln.

Die Tomaten im Folientunnel wurden auf neue Schnüre geleitet und geköpft, denn wir wünschen uns kräftige, roten Früchtchen. Rosenkohl, Lauchzwiebeln, Kohlrabi, Wirsing, Sellerie und Salate kamen durch aktive Mitgärtner(-Innen) in die Erde.

Der Sandkasten für große und kleine Kinder ist fast fertiggestellt, tatkräftige Mitglieder und andere Helfer/-Innen haben das Erdreich ausgehoben, Henrik, Ulfs Junior brachte mit dem großen Trecker kräftige Holzstämme als Umrandung vorbei.

sandkasten

 

Allen Aktiven, die gehackt, gejätet, gepflanzt, geerntet, gefahren, gekocht, gebacken, gestrichen, getröstet, gelacht, umarmt, diskutiert und geplant… haben, ein großes Lob – ihr seid einfach unschlagbar excellent: Gabi, Ulf, Doris, Daria, Renate, Sabine, Jan, Nadine, Björn und ihre Mädels, Maike und ihre Jungs, Ilham, Christina und ihre Küken, Max, Bernd, Herrmann, Ursel, Stefan, Chanti, Tannimara, Ilona, Anna, Andrea, Annette, Hubert, Sylvia, Vanessa, Jens, Linda, Ellen, Lioba, Henrik, Piet, Willi, Elfie, Siegfried, Carsten, Julia, Klaus, Markus und alle die, die jetzt vergessen wurden.

Alice und Karen

7. August 2015

 

Ackertagebuch vom 18. Juni

Endlich Regen !!

Wir Gärtnerinnen legen die lang ersehnte Gießpause ein. So bleibt mehr Zeit für andere wichtige Arbeiten, wie die Planung der Erweiterung der Bewässerungsanlage oder das Ausbringen der Holunderblattjauche auf dem Acker gegen die vielen Mäuse.

Wir haben in den letzten Wochen über 40 kg wunderschönen Brokkoli, einen weiteren Satz Spinat sowie den ersten Kohlrabi und Fenchel geerntet. Riesige Salatköpfe schmücken unsere Kisten!

Broccoli

Kürbisse, Zucchinis, weiterer Spitz- und Rotkohl, Lauch, Sellerie, Salat und Kohlrabi sind in den Boden gekommen, Möhren, Zwiebeln und Rote Bete wurden gejätet, der Lauch angehäufelt.

Florian und Chris unterstützten uns immer wieder mit ihren Kaltblütern bei der Dammpflege, Ulf grubberte auf dem Acker mit seinem großen Trecker zur Bodenvorbereitung, mähte die Gründüngungsstreifen und brachte uns viele, viele Wasserfässer, nachdem die Zisterne ausgeschöpft war.

Die Pflanzen haben z.T. wegen der anhaltenden Trockenheit enorme Wachstumsschwierigkeiten, die durch Gießen mit der jetzigen Bewässerungsanlage nicht auszugleichen ist. Eine entsprechende Systemverbesserung ist nach Absprache mit der Biolandberatung und anderen SoLaWis in Planung.

Karen vom Gartenteam

Ackertagebuch18Juni

 

19. Juni 2015

 

Acker-Tagebuch 11.-17. Mai

Bei der letzten SoLaWi-Vorstandssitzung wurde angeregt, wieder regelmäßig von den Aktivitäten auf dem Gemüseacker zu berichten. Da es im Mai bekanntlich nicht an Arbeit im Garten mangelt, gibt es also auch einiges über die 20.KW zu berichten, übrigens Rebeccas zweite Woche als Gärtnerin in der SoLaWi Dalborn.

Wir hatten großartige Hilfe diese Woche. Zum Beispiel von Wwooferin Miriam aus Utrecht (NL), die überall mitgeholfen und uns zum Lachen gebracht hat. Zum Beispiel von Cletus aus Nigeria, der seit einigen Monaten in Lippe wohnt. Zum Beispiel von Florian und Chris, die mit Rita die Aussaaten gehackt haben und Alice und mich in die Pferdearbeit einweisen. Und vor allem natürlich von den Mitgliedern, die Karen am Freitag und Samstag beim Pflanzen geholfen haben. Vielen Dank dafür!

Mitgliederhilfe
Anfang der Woche haben wir bei tropischen Temperaturen den neue Folientunnel mit ca. 100 Tomatenpflanzen bepflanzt. Die von Alice vorgezogenen Jungpflanzen sind jetzt unter die Remise auf dem Lindenhof umgezogen.

Tomatentunnel

Ab sofort gibt es verschiedene Salatköpfe, Radieschen und Eiszapfen. Der nächste Spinatsatz lässt noch etwas auf sich warten. Seine Mischung mit Kräutern (z.Zt. Pimpinelle, Bärlauch, Knoblauchsrauke, Schnittlauch und Brennnesseln) ist bei der Abholung gut angekommen (unbedingt probieren!)
An Jungpflanzen sind diese Woche Weißkohl, Kohlrabi, Wirsing, Lauch und Salat auf den Acker gekommen. Außerdem haben wir Buschbohnen, Spinat, Pastinaken und Rote Beete ausgesät.
Florian hat den Gärtnerinnen und Carsten eine Einweisung in die Bewässerungstechnik gegeben, was sich in den Tagen darauf schon als sehr nützlich erwiesen hat. Gießen ist im Moment wichtig, weil die Trockenheit den Pflanzen zu schaffen macht. Da man bei der Nutzung des Bewässerungssystems ein paar Sachen beachten muss, möchten wir euch darum bitten die Pumpe nur in Absprache mit den Gärtnerinnen zu nutzen.

Salat Kohlrabi

Fenchel

Bei der Arbeit auf dem Acker sind uns wieder zahlreiche Mäuselöcher aufgefallen. Von einem Knoblauch-Vermehrer kam nun der Tipp, es mit Jauche aus Holunderblättern und Holunderholzstöcken in den Reihen zu versuchen. Wir werden auf jeden Fall nichts unversucht lassen. Weil die Schnecken derzeit über den Kohlrabi herfallen, streuen wir Bio-Schneckenkorn, mit gemischtem Erfolg.

Herzliche Grüße aus Dalborn,

Rebecca und Karen

19. Mai 2015

 

Gärtnerinnen-Tagebuch vom 6. April

In den ersten drei Märzwochen war immer wieder trockenes, sonniges Wetter, ganz anders als in den vorherigen beiden SoLawi-Jahren in Dalborn. Der Boden trocknete schon relativ gut ab und wir konnten auf dem großen und dem kleinen Acker im ehemaligen Netzwerkgarten arbeiten: Frühe Möhren, Mairübchen, Spinat und Radieschen wurden bereits ausgesät und Salat in Mischkultur mit Kohlrabi gepflanzt. Ulf grubberte, d.h. lockerte den Boden mit seinem Trecker, ein Lohnunternehmer verteilte Mist.

Ende März/Anfang April setzte kaltes, mit Schauern durchsetztes Wetter ein. Eines Morgens verzauberten dann Schneekristalle ganz Dalborn, wir sorgten uns um die kleinen Gemüsepflänzchen, die es aber unter dem Flies (hauchdünne Schutzplanen) überstanden haben. Im geschützten, oft warmen Folientunnel hinter der Kneipe sehen die Salate und die Radieschen schon richtig gut aus, jeden Tag sind sie ein kleines Stück gewachsen.

Tannimara, die viel Erfahrung aus der SoLaWi-Welt aus Leipzig mitbringt, unterstützt das Gartenteam bis Ende April. Dann kommt Rebekka, Diplom-Landwirtin, die viel Arbeit mit dem kleinen Trecker übernehmen soll, den Ulf uns zur Verfügung stellt. Unser erster Freiwilliger dieses Jahres, Josef aus Österreich ist seit drei Wochen eine große Hilfe auf dem Hof.

fruehjahrsimpression(zur Großansicht bitte auf das Bild klicken)

Immer wieder Freitags fanden sich zahlreiche aktive Mitglieder ein, um auf dem Acker zu helfen. Es wurden Grassoden abgesammelt, Porree und Rote Bete geputzt, Beete vorbereitet und Zwiebeln gesteckt. Große und kleine Menschen waren emsig beschäftigt und stärkten sich danach im Abholcafe mit leckerem Kuchen.

Am 18.4. wird es bei entsprechend gutem Wetter schon ab 11 Uhr eine Mitmachaktion geben, den Termin sollte man sich merken!

Karen vom Gartenteam

7. April 2015

 

Acker-Neuigkeiten

Mit neuem Elan starteten wir im März 2014 in die neue Anbausaison. Vieler Hände Arbeit hat dazu geführt, dass im Frühjahr nur wenige Male die Abholung in Dalborn leer blieb. Inzwischen befinden wir uns im August: Hochsaison für frisches Gemüse – wir werden beschenkt mit einer reichen Ernte!

Trotz des milden Winters und damit lange recht hohen Temperaturen in unserem Gemüselager hielten sich eigene SoLaWi-Kartoffeln, Rote Bete, Steckrüben, Pastinaken und Möhren sehr gut, deshalb konnten wir bis März noch eigenes Lagergemüse verteilen. Ab November organisierte Gärtnerin Karen den Zukauf von Gemüse vom Biohof Meiwes aus Detmold. Im April wurden Kartoffeln vom Biohof Bade aus Aerzen zugekauft (wie letztes Jahr). Im März räumte Praktikantin Steffi mit mehreren eifrigen Mitgliedern die letzten Feldfrüchte vom Acker. Danach begann Gärtner Florian mit Hilfe von Gärtnerin Chris (die wegen Töchterchen Marit in Elternzeit ist und nur in ihrer Freizeit in Dalborn) mit der Bodenbearbeitung. Die Pferde Rita und Katinka wurden eingespannt. Da wir noch keinen eigenen einsatzbereiten Pflug hatten, lieh uns Erhard Schroll aus Lemgo freundlicherweise einen aus. Erhard hat mit diesem Pflug (ein amerikanisches Modell) einmal die NRW-Meisterschaften im Pferdepflügen gewonnen! Mit Marit auf dem Rücken und unseren beiden Zossen zum ersten Mal vor dem Pflug war das Resultat zwar nicht meisterlich, aber hinreichend.

Nachbar Rudolf aus Dalborn pflügte uns freundlicherweise den sehr verfilzten Kleegrasstreifen (das Kleegras dient der Bodenruhe im Rahmen der Fruchtfolge). Danach wurde geeggt und gewalzt, dann mit dem Vielfachgerät von Frank aus Dalborn Dämme aufgehäufelt. Wie schön, dass es dieses Frühjahr (fast) keinen Motorenlärm gab in unserem Garten – wo letztes Jahr noch große Maschinen aufliefen, um den Garten zu pflügen und Dämme zu fräsen. Wir sind sicher, dass die Bodenlebewesen uns die Ruhe danken…

Dann krempelten Karen und die neue Gärtnerin Alice die Ärmel hoch und bestückten die ersten Dämme mit Jungpflanzen. Los ging es mit Kohlrabi und Salat, es folgten Porree, Sellerie, Brokkoli und einige andere Kohlarten. Einige engagierte Mitglieder beteiligten sich voller Elan an Pflanz- sowie Aussaat-Aktionen, bei denen z.B. Radieschen, Spinat, Mairüben, Pastinaken, Möhren und Bohnen ins Freiland gesät wurden. Karen und Alice belebten außerdem das kleine Gewächshaus auf dem SoLaWi-Hof wieder (wo letztes Jahr Tomaten wuchsen). Vom dortigen Frühbeet kamen die ersten Salate. Auch für selbst angezogene Jungpflanzen wird es nun genutzt.

Jungpflänzchen2-Jungpflänzchen.

Mitglied Berbel zog freundlicherweise Paprika und Kürbisse für die SoLaWi vor, während in Dalborn auf dem Hof z.B. Salate, Fenchel und Kräuter das Licht der Welt erblicken. Die meisten Jungpflanzen (z.B. Kohl, Salat) kaufen wir, wie letztes Jahr, von der Lebenshilfe in Bega zu. Die Kartoffeln wurden in einer Blitzaktion gelegt und sind inzwischen schon fertig für die Ernte. Nachdem wir, auch mit Hilfe einiger fleißiger Mitglieder, immer wieder Kartoffelkäfer abgesammelt haben, damit sie nicht überhand gewinnen konnten, schlug die Krautfäule in diesem nassen Jahr früh zu. Zum Glück faulte das Kartoffel-Laub erst nach der Blüte ab, und die Kartoffelpflanzen konnten schon schöne Knollen bilden. Die GärtnerInnen, Praktikanten, Mitglieder und Pferde waren und sind dieses Jahr auch oft im Einsatz beim Hacken und Jäten, denn das Unkraut liebt nasses und warmes Wetter… Momentan sind die lieben Beikräuter jedoch nicht mehr so zahlreich auf dem Acker und die meisten Reihen sehen so „sauber“ aus, wie man es sich wünscht.

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Einige Kulturen konnten nur dank des unermüdlichen Einsatzes vom Garten-Team (Alice, Karen…) und den Mitgliedern überleben, die in stundenlanger Kleinarbeit Nacktschnecken abgesammelt haben. Diese hatten es vor allem auf die Knollenselleriepflanzen am Rand unseres Gartens abgesehen. Zum Glück haben etliche Selleries es überlebt! Das Garten-Team wird nun tatkräftig verstärkt von Praktikant William. Inzwischen waren unsere ersten wwoofer da (www.wwoof.net)! Weitere werden folgen. Jetzt erfreuen uns die blühenden Sonnenblumen im Blühstreifen, wo sich auch Buchweizen befindet (der blüht auch hübsch rosa; übrigens ist dieser kein Getreide, sondern eine glutenfreie Alternative…). Die Insekten danken uns diese blütenreiche Zone mit Bodenruhe in unserer Fruchtfolge. Ansonsten gibt es nun die ersten roten oder rot-weißen Beten in der Abholung.

SoFest5-Acker4-

Die Möhren blieben diesjahr (anfänglich unter Vlies) von Schädlingen weitestgehend verschont, während das letztes Jahr nicht so einfach war. Die Pastinaken grünen und wachsen, ebenso schöne Steckrüben für den Winter (dieses Jahr die gelb-lila Variante, nicht die gleichen runzeligen Knollen wie letztes Jahr). Die große Sommerfrische überspült uns geradezu mit leckeren Salaten, roten wie grünen Buschbohnen und Zucchinis. Auch Porree, Kohlrabi, Spitzkohl und Brokkoli gab es schon. Leckere Tomaten organisiert Karen uns als Zukauf von Nils Drewes aus Detmold. Wer jetzt auf den Acker schaut, sieht sehr viele kleine Kohlpflanzen verschiedenster Arten (z.B. Rosenkohl, Grünkohl), die uns später im Jahr hoffentlich leckere Gemüse liefern werden.
Nach der guten ersten Ernte letztes Jahr fragten wir uns, ob es dieses Jahr merklich weniger werden würde – aber bisher sind wir auch wieder reich gesegnet. Die Früchte unseres Ackers und unserer (gemeinsamen) Mühen findet Ihr in der Abholung!

Christiane Trierweiler (geschrieben für den August-Rundbrief)

SoFest4-Acker3-Acker-Impressionen vom Juli 2014

13. September 2014

 

Acker-Tagebuch Mai/Juni

Bericht der GärtnerInnen über die Ackeraktivitäten, die sich seit April ereignet haben

Acker19-klein

9. Mai 2013

Der zweite Satz langsame Radieschen wird ausgesät. Die Radieschen gedeihen gut auf unserem Acker.

11. Mai

Aussaat erster Satz Spinat und erster Satz bunt gestengelter Mangold („bright lights“).

15. Mai

Chinakohle aus dem Frühbeetkasten ausgepflanzt. Bataviasalat, roter und grüner Eichblattsalat gesät und Kopfsalat Jungpflanzen gepflanzt.

16. Mai

Blühstreifen mit Pferd gegrubbert, dann breitwürfige Einsaat: 1) Sonnenblume/Lupine/Inkarnatklee, 2) Blühmischung (Bingenheimer

Saatgut) und 3) Wickroggen (Wicke und Roggen). Kornblume aus Frühbeetkasten ausgepflanzt. Der Blühstreifen ist einen guten Monat später schon gut zugewachsen. Nun warten wir auf die ersten Blüten…

17. Mai

Zuckermais, zwei Sorten Zucchini und erster Satz Buschbohne gesät.

20. Mai

Dämme zu einem Kürbisbeet zusammengelegt und zwei Sorten Kürbisse gesät.

21. Mai

Weitere Möhren gesät. Bienenweide (Phacelia) als Platzhalter für spätere Erdbeerableger an zwei Stellen gesät. Weitere rote Beete gesät. Grünkohl Aussaat. Der Grünkohl leider unter langer Trockenheit und wächst sehr langsam. Dritter Satz langsame Radieschen gesät.

22. Mai

Aussaat Sommerrettich.

24. Mai

Aussaat Thymian, Salbei, wildes Basilikum. Die Kräuter keimen typischerweise langsam. Allererste Ernte: Erntebeginn erster Satz schnelle Radieschen!

29. Mai

Staudensellerie Jungpflanzen gepflanzt. Diese tun sich leider schwer beim Wachsen. Aussaat Kerbel.

30. Mai

Aussaat Pflücksalat, Zuckererbse, Markerbse, Salatrauke (Rucola).

31. Mai

Erntebeginn erster Satz langsame Radieschen und erster Satz Salate

(roter Eichblatt). Die Salate aus Jungpflanzen (aus Bega) entwickeln sich wunderbar.

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1. Juni

Zweiter Satz Buschbohnen mit Mitgliedern gesät. Diese sind bald schon ebenso groß wie der erste Satz, der es durch Trockenheit schwer hatte.

3. Juni

Aussaat Romana- und Eisbergsalat sowie zweiter Satz Asiasalat und Stielmus. Weiterer Pflück-, Batavia- und grüner Eichblattsalat gesät. Die von uns  ins Freiland gesäten Salate entwickeln sich langsam, jedoch nach einigen Ausfällen gut.

7. Juni

Zucchini, Porree und Rotkohl Jungpflanzen von der Lebenshilfe Bega gepflanzt.  Von unseren gesäten Zucchini ist noch fast nichts zu sehen. Die Zucchinijungpflanzen  aus Bega jedoch wachsen gut. Erntebeginn Minirettich und Asiasalat.

8. Juni

Zweiter Satz Knollenfenchel, Wirsing, Blumenkohl, Brokkoli und Kohlrabi sowie weitere Salate aus Bega gepflanzt. Auch die Kohlpflanzen entwickeln sich prächtig.

9. Juni

Zweiter Satz Knollensellerie sowie Eisbergsalat aus Bega gepflanzt.

10. Juni

Erntebeginn erster Satz Salat (Eichblatt grün).

11. Juni

Kürbisjungpflanzen aus Bega gepflanzt. Unsere ins Freiland gesäten Kürbisse haben nach starkem Regen mit anschließend langer Trockenheit und Bodenverkrustung viele Ausfälle erlitten.

12. Juni

Zweiter Satz Minirettich gesät.

14. Juni

Weitere Porree Jungpflanzen ausgepflanzt. Erntebeginn erster Satz Salat (Kopf-, Eisberg-, Lollo bionda) sowie erster Satz Stielmus. Die Kreativität der Mitglieder ist gefragt beim Zubereiten dieses eher unbekannten Gemüses.

19. Juni

Weiterer Zuckermais gesät: bei der ersten Aussaat sorgte die Trockenheit und Bodenverkrustung für viele Ausfälle.

21. Juni

Erntebeginn erster Satz Chinakohl, Fenchel, Kohlrabi und Spinat sowie zweiter Satz langsame Radieschen. Die Mitglieder freuen sich diese Woche über die Rekordgröße ihres Anteils. Große Körbe und Kisten mit Salat und Gemüse werden nach Hause getragen. Bei Borretsch, Speisechrysantheme und Koriander beginnt die Ernte der Blätter als frische Salatkräuter (siehe nächste Seite).

24. Juni

Erntebeginn Kornblumenblüten als frisches Salatkraut.

26. Juni

Tomatenpflanzen aus Bega in Ralfs kleines Gewächshaus gepflanzt.

27. Juni

Zweiter Satz grüner Mangold und dritter Satz Buschbohne ausgesät. Aussaat von mehr Schnittlauch und Petersilie sowie weiterer Versuch Aussat Einleggurken (fielen im Frühbeetkasten Schnecken zum Opfer) in Voranzuchtplatten, die ins kleine Gewächshaus kommen.

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13. Juli 2013